Ubuntu + Derivate auf dem RaspberryPi 3

Wer auf seinem Pi2 oder dem neuen Pi3 mal was anderes ausprobieren möchte als Raspbian, der kann sich von Ubuntu Pi Flavour Maker per Torrent-Link verschiedene Images für Ubuntu und seine Derivate (Lubuntu, Xubuntu etc.) herunterladen. Weil ich Torrents nicht so gerne verwende, habe ich mir aus der Torrent-Datei einen Link ausgelesen und den direkten Download gestartet.

Nachdem ich für meine EEE-Pcs ja als schlanke Umgebung auf Lubuntu setze, habe ich das zugehörige Lubuntu-Image (ca. 600MB) heruntergeladen, entpackt und auf einer 64GB SD-Karte installiert. Wie das genau geht, kann man der o.g. Homepage entnehmen, ich mache es über WinDiskImager unter Windows.

Beim Booten begrüßt einen der bekannte Lubuntu Screen und schaltet dann auf die auch von jeder normalen Installation bekannten Abfragen um. Man kann seine Systemsprache, das Tastaturlayout und die Zeitzone festlegen, dann wird das System installiert. Das geht relativ flott, nach ca. 2-3min begrüßt einen der Lubuntu Desktop.

WLAN ist problemlos möglich, nach Auswahl des Funknetzes wird man (wenn notwendig) nach dem Schlüssel gefragt und das System verbindet sich mit dem WLAN. Die Übertragungsrate liegt laut Verbindungsinfo bei ca. 75Mbits, also nicht ganz so schnell wie das Kabelnetzwerk mit knapp 100Mbits.

Auch sonst sind die normalen Ubuntu-Anwendungen installiert, das Netzwerk ist problemlos erreichbar, man kann also sofort loslegen. Die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit ist mit Raspbian vergleichbar, wer also lieber ein Ubuntu-basierendes System als ein Debian-basierendes auf seinem Raspberrypi verwenden möchte, kann sich seinen Pi mit den o.g. Images problemlos einrichten.