RaspberryPi B goes FHEM

Nachdem mein erster RaspberryPi Modell B ja nun als NFS/PXE-Server ausgedient hat, ich ihn aber nicht einfach einmotten wollte (man hängt ja an seinen Spielsachen), habe ich mich entschlossen, ihn als FHEM-Zentrale zu nutzen. Ich hatte vor einiger Zeit schon mal mit FHEM auf einem meiner PI’s gespielt, nachdem mir das damals aber meine ganze SD-Karte zerschossen hatte, das Vorhaben nicht mehr weiterverfolgt.

Nun läuft auf dem alten PI ja nur noch FHEM, es besteht also keine Gefahr, daß andere Funktionen im Netz damit beeinträchtigt werden, also starte ich mal wieder einen neuen Versuch.

Man kann sich FHEM ja relativ einfach als ZIP-File in der aktuellen Version 5.7 downloaden. Als Vorbereitung müssen ein paar Softwarepakete installiert werden, dann kann man die ZIP entsprechend entpacken und loslegen. Anleitungen dazu findet man z.B. bei blog.wenzlaff.de oder benjaminroesner.com.

Bei mir habe ich mangels CUL oder anderer Heimautomatisierungs-Komponenten erst einmal Abfragen meiner am Heimnetz beteiligten Geräte eingerichtet (define PRESENCE lan-ping ), um einfach abzufragen, ob sie denn aktuell eingeschaltet sind.

Parallel dazu frage ich meinen Kodi-Rechner ab (define XBMC <ip[:port]> <http|tcp> [] []) und stelle seinen Status nebst einer kleinen Fernbedienung dar. Auch meine Fritzbox (define FRITZBOX [host]) frage ich ab und kann das WLAN aktivieren und den Gesamtdatenverbrauch grafisch darstellen (sehr wichtig bei 4 Teenagern im Haushalt :-)).

Diese Grundfunktionalitäten passen ganz gut für mich, ich werde mich da ein wenig einarbeiten und zusätzliche grafische Auswertungen bauen, das Dashboard klingt ganz interessant und mal schauen, wie sich weit das automatisierte Heim bei mir noch entwickeln wird.

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