Heimnetz mit FHEM und Pushbullet überwachen

Nachdem ich auf meinem kleinen verbleibenden Pi B die Heimautomatisierungs-Software FHEM verwende und es dort die Möglichkeit gibt, mittels PRESENCE-Modul Netzwerkgeräte und Handys mittels Ping-Abfrage zu überwachen, hat mich interessiert, wie weit man das so automatisieren kann.

Dazu frage ich alle meine Geräte im Heimnetz inkl. Handys mittels Ping alle 30 sec. auf die IP-Adresse ab, ob sie aktuell erreichbar sind. Das hat zwar ein paar Einschränkungen (Stromausfall, Router ausgefallen o.ä.), aber für meine Zwecke reicht mir die Zuverlässigkeit aus. Zudem habe ich pro Status-Änderung der Handy bzw. einiger wichtiger Rechner im Netz einen Watchdog definiert, der bei entsprechender Status-Änderung dann ein Ereignis auslösen kann.

Continue reading „Heimnetz mit FHEM und Pushbullet überwachen“

RaspberryPi B goes FHEM

Nachdem mein erster RaspberryPi Modell B ja nun als NFS/PXE-Server ausgedient hat, ich ihn aber nicht einfach einmotten wollte (man hängt ja an seinen Spielsachen), habe ich mich entschlossen, ihn als FHEM-Zentrale zu nutzen. Ich hatte vor einiger Zeit schon mal mit FHEM auf einem meiner PI’s gespielt, nachdem mir das damals aber meine ganze SD-Karte zerschossen hatte, das Vorhaben nicht mehr weiterverfolgt.

Nun läuft auf dem alten PI ja nur noch FHEM, es besteht also keine Gefahr, daß andere Funktionen im Netz damit beeinträchtigt werden, also starte ich mal wieder einen neuen Versuch.

Man kann sich FHEM ja relativ einfach als ZIP-File in der aktuellen Version 5.7 downloaden. Als Vorbereitung müssen ein paar Softwarepakete installiert werden, dann kann man die ZIP entsprechend entpacken und loslegen. Anleitungen dazu findet man z.B. bei blog.wenzlaff.de oder benjaminroesner.com.

Bei mir habe ich mangels CUL oder anderer Heimautomatisierungs-Komponenten erst einmal Abfragen meiner am Heimnetz beteiligten Geräte eingerichtet (define PRESENCE lan-ping ), um einfach abzufragen, ob sie denn aktuell eingeschaltet sind.

Parallel dazu frage ich meinen Kodi-Rechner ab (define XBMC <ip[:port]> <http|tcp> [] []) und stelle seinen Status nebst einer kleinen Fernbedienung dar. Auch meine Fritzbox (define FRITZBOX [host]) frage ich ab und kann das WLAN aktivieren und den Gesamtdatenverbrauch grafisch darstellen (sehr wichtig bei 4 Teenagern im Haushalt :-)).

Diese Grundfunktionalitäten passen ganz gut für mich, ich werde mich da ein wenig einarbeiten und zusätzliche grafische Auswertungen bauen, das Dashboard klingt ganz interessant und mal schauen, wie sich weit das automatisierte Heim bei mir noch entwickeln wird.

Ubuntu + Derivate auf dem RaspberryPi 3

Wer auf seinem Pi2 oder dem neuen Pi3 mal was anderes ausprobieren möchte als Raspbian, der kann sich von Ubuntu Pi Flavour Maker per Torrent-Link verschiedene Images für Ubuntu und seine Derivate (Lubuntu, Xubuntu etc.) herunterladen. Weil ich Torrents nicht so gerne verwende, habe ich mir aus der Torrent-Datei einen Link ausgelesen und den direkten Download gestartet.

Nachdem ich für meine EEE-Pcs ja als schlanke Umgebung auf Lubuntu setze, habe ich das zugehörige Lubuntu-Image (ca. 600MB) heruntergeladen, entpackt und auf einer 64GB SD-Karte installiert. Wie das genau geht, kann man der o.g. Homepage entnehmen, ich mache es über WinDiskImager unter Windows.

Beim Booten begrüßt einen der bekannte Lubuntu Screen und schaltet dann auf die auch von jeder normalen Installation bekannten Abfragen um. Man kann seine Systemsprache, das Tastaturlayout und die Zeitzone festlegen, dann wird das System installiert. Das geht relativ flott, nach ca. 2-3min begrüßt einen der Lubuntu Desktop.

WLAN ist problemlos möglich, nach Auswahl des Funknetzes wird man (wenn notwendig) nach dem Schlüssel gefragt und das System verbindet sich mit dem WLAN. Die Übertragungsrate liegt laut Verbindungsinfo bei ca. 75Mbits, also nicht ganz so schnell wie das Kabelnetzwerk mit knapp 100Mbits.

Auch sonst sind die normalen Ubuntu-Anwendungen installiert, das Netzwerk ist problemlos erreichbar, man kann also sofort loslegen. Die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit ist mit Raspbian vergleichbar, wer also lieber ein Ubuntu-basierendes System als ein Debian-basierendes auf seinem Raspberrypi verwenden möchte, kann sich seinen Pi mit den o.g. Images problemlos einrichten.

RaspberryPi 3 eingetroffen

Das ging wirklich schnell. Am Montag hatte ich kurzentschlossen bei Pollin den neuen Pi3 bestellt, am Mittwoch war er schon da und wartete auf seinen Einsatz. Ich hatte mich bereits vorsorglich mit einer neuen SD-Karte (64GB), einem entsprechenden Netzteil mit 2.5A und einem neuen USB-Kabel eingedecket, sodaß Auspacken und Anschliessen kein Problem waren.

Zuerst habe ich natürlich probehalber einfach eine meiner alten SD-Karten aus den beiden PI2-Rechnern zum Booten des neuen Rechners verwendet. Die hatte ich mittels apt-get auf den aktuellsten Stand gebracht, also war Booten mit dem neuen Pi3 auch sofort möglich. Zuerst fand ich den Geschwindigkeitsvorteil gar nicht so spürbar, aber dann fand ich heraus, daß in den alten Karten ja mittels config.txt ein Übertakten der Pi2 eingestellt war. Die dort angegebenen 950MHz waren ja für den neuen Pi3 quasi SlowMotion, deshalb also flugs auskommentiert und neu gebootet.

Und siehe da, der NFS/PXE-Server waren innerhalb von ca. 25 sec. verfügbar und nun konnte man auch beim PXE-Boot von den anderen Rechnern mit 10MB laden, das hatte mein alter Pi1 einfach mit max. 3-4MB schon eher behäbig erledigt.

Auch das Kodi-Center als 2. Karte bootet richtig flott, nach nicht einmal einer Minute steht die Oberfläche von Kodi 16 Jarvis voll geladen auf dem Fernseher zur Verfügung. Scrollen, selbst mit großen Sprüngen läuft vollkommen problemlos, da hatte mein bisheriger Pi2 schon manchmal den Anschluss verloren und die Voransichten bzw. Coverbilder dann durcheinander geworfen oder einfach das letzte immer wiederholt.

Filme in SD oder HD laufen problemlos und flüssig wie vorher, da merkt man keinen Unterschied, war aber auch nicht zu erwarten, dort hat sich ja hardwareseitig nichts getan.

Also habe ich nun den Kodi-Pi2 mit dem neuen Pi3 ersetzt und meinen alten Pi1 durch den freigewordenen Pi2. Damit sind zumindest schon mal OpenVPN von aussen, PXE-Booten und Kodi auf einem wirklich zufriedenstellendem Level.

Den PXE-Server möchte ich ja dann mit dem Pine64 (der hat GB-LAN) noch einmal beschleunigen, was ich dann mit meinen verbleibenden Pi1 und Pi2 so mache, weiss ich noch nicht so genau.

Man wird sehen, es bleibt also spannend.

Pine64 und LattePanda sollen ausgeliefert werden

In den letzten Tagen bekam ich verschieden Mails von meinen beiden Kickstarter-Projekten, die ich zur Zeit unterstütze: Pine64 und LattePanda. Ich hatte die beiden Einplatinencomputer ja schon mal in meinem Blog erwähnt, nun stehen schon mal die Anfragen der Adress-Details an und beide werden wohl Ende März in den Versand gehen.

Bin schon gespannt, wann sich wirklich was tut und ob die Kleinen auch problemlos durch den Zoll etc. kommen.

Auf dem Pine64 will ich Ubuntu laufen lassen, das scheint in seiner Entwicklung und Stabilität schon recht weit zu sein für den ARM-53 Prozessor und die Pine64 -Platform. Dann sollte da auch ein MineCraft-Server drauf laufen, den momentan noch mein neuer Pi3 neben Kodi stemmen muss. Allerdings läuft die Kombination auf dem neuen Pi3 auch um einiges flüssiger und performanter als vorher auf dem Pi2.

Den LattePanda würde ich mir gerne als internen Windows10 Desktop Server einrichten, damit ich mit meinen diversen Tablets und EEE-PCs etc. die manchmal etwas schwach auf der Brust sind, auf einen Win10 Desktop zugreifen kann.

Sobald sich da was neues tut, werde ich berichten.